125. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin
04. - 07. Mai 2019, RheinMain CongressCenter - Wiesbaden
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das tagesaktuelle Online Programm

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und das Hauptprogramm zum Download als PDF.

Leitthema der DGIM 2019

Digitale Medizin – Chancen, Risiken, Perspektiven

Hauptthemen der DGIM 2019:

Komorbidität/Multimorbidität

Mit dem zunehmenden Älterwerden der Gesellschaft werden wir immer häufiger mit Patienten konfrontiert, die typischerweise nicht nur an einer Erkrankung leiden, sondern mit einer ganzen Reihe von chronischen Krankheitsbildern belastet sind. Die Fragen die sich in diesem Zusammenhang stellen: Wie ist das optimale diagnostische und therapeutische Vorgehen? Wie geht man mit dem Problem der Polypharmazie um? Können wir bezüglich der Pharmakotherapie Prioritäten definieren?

Internistische Intensivmedizin

Die Intensivmedizin hat sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt. Immer häufiger kommen aufwendige Therapieverfahren wie die extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) zum Einsatz. Andererseits gibt es aber auch eine Entwicklung weg von sehr invasiven Maßnahmen, hin zu Verfahren, die Komplikationen verhindern helfen, wie z.B. die nicht invasive Beatmung. Auch stellen sich bei der immer größeren Zahl von betagten Patienten mit lebensbedrohlichen Situationen Fragen nach der Sinnhaftigkeit bestimmter Vorgehensweisen. Es soll auch nicht unerwähnt bleiben, dass aus gegebenen Anlässen in letzter Zeit intensiv über die Frage diskutiert wird, wer eigentlich dazu qualifiziert ist, internistische Intensivmedizin zu betreiben.

Seltene Erkrankungen

Seltene Erkrankungen sind viel bedeutender als vielfach angenommen. Über viele seltene Erkrankungen sind nur wenige Informationen verfügbar und die vorhandenen Informationsmöglichkeiten sind vielen unbekannt. Schließlich benötigen Patienten mit seltenen Erkrankungen eine umfassende und spezialisierte Versorgung in Form von Shared-Care-Modellen und/oder der Implementierung von Spezialambulanzen und/oder Referenzzentren mit dem Ziel, die Diagnostik und Therapie der Erkrankungen zu verbessern und aufgrund der unzureichenden Evidenzlage entsprechende Forschungsaktivitäten auf den Weg zu bringen.

Nicht medikamentöse/nicht apparative Therapieverfahren

Unsere Medizin ist gegenwärtig sehr von der Pharmakotherapie dominiert. Daneben haben in den letzten Jahren auch aufgrund entsprechender Erfolge instrumentelle Therapieverfahren wie Stentimplantationen eine hohe Bedeutung erlangt. Als Folge davon werden nicht-medikamentöse und nicht-apparative Therapieverfahren weniger beachtet, als sie es verdienen. In einer Reihe von Studien und zwar sowohl epidemiologischen als auch krankheitsspezifischen Untersuchungen, hat sich gezeigt, dass körperliche Aktivität einen entscheidenden prognostischen Faktor darstellt. Vor diesem Hintergrund ist zu diskutieren, wie man die körperliche Aktivität nachhaltig steigern kann. In diesem Zusammenhang kommt insbesondere verschiedenen rehabilitativen Maßnahmen große Bedeutung zu.

Deutsche Zentren für Gesundheitsforschung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat in den Jahren 2009 – 2012 sechs Zentren für Gesundheitsforschung ins Leben gerufen. Diese bearbeiten wesentliche Felder in der Medizin wie Infektionskrankheiten (DZIF), Herz-Kreislauferkrankungen (DZHK), Lungenkrankheiten (DZL), Translationale Krebsforschung (DZTK), Diabetes (DZD) und Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE). Aktuell sind mehr als 80 Standorte mit mehr als 100 beteiligten Hochschulen, Universitätsklinika und außeruniversitären Forschungseinrichtungen an diesen Zentren beteiligt. Der Kongress will den fünf Zentren mit internistischem Hintergrund eine Plattform geben, um Forschungsergebnisse, die für die praktische Medizin Bedeutung haben können, vorzustellen.

Klare horizontale Gliederung mit unterschiedlichen Programmelementen wie:

Forum Junge Internisten

Zielpublikum des „Forum Junge Internisten“ sind Medizinstudierende und Assistenzärztinnen und -ärzte in der Weiterbildung. Neben einer praxisnahen Darstellung von Themen aus dem klinischen Alltag werden Weiterbildungsmöglichkeiten vorgestellt, wissenschaftliche Grundlagen vermittelt und Themenbereiche wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. Resilienz aufgegriffen.

Hauptsitzung

Ein im Programm deutlich hervorgehobener Sitzungstyp mit ausgewiesenen Rednern zu den jeweiligen Hauptthemen des Kongresses.

Highlights - Was ist neu für die Praxis?

Hier werden die aktuellen Studienergebnisse und Leitlinien mit direktem Einfluss auf den klinischen Alltag aus den verschiedenen Schwerpunkten und Zusatzgebieten der Inneren Medizin vorgestellt.

Interaktive Falldiskusionen

Es werden differentialdiagnostisch interessante Fälle vorgestellt. Das Publikum wird interaktiv mit Unterstützung des TED-Systems einbezogen.

Interdisziplinäres Klinisches Symposium

Das Symposium widmet sich einem übergeordneten Schwerpunktthema, welches interdisziplinär bzw. interprofessionell aus Sicht des jeweiligen Fachbereiches bzw. der jeweiligen Berufsgruppe beleuchtet werden soll.

Klinische Symposien

State-of-the-Art-Vorträge. Ein Symposium kann sich ausschließlich einem Schwerpunktthema widmen oder auch in einem Querschnitt mehreren Themen eines übergeordneten, z. B. interdisziplinären Problems.

Pneumologie für den Generalisten

Pneumologische Themen werden praxisnah behandelt.

Posterausstellung

Präsentation wissenschaftlicher Ergebnisse. Kasuistische Beiträge sind ebenfalls erwünscht. Preise für die besten Poster werden vergeben.

Pro und Contra-Symposien

Symposien zu kontrovers diskutierten Themen – jeweils mit zwei Referenten, welche die Pro- bzw. Contra-Position vertreten.

Refresher-/ Intensivkurs Innere Medizin

Refresher-Kurse, welche die wesentlichen Themen der verschiedenen internistischen Schwerpunkte auf dem neuesten Wissensstand abhandeln. Dieser Kurstyp soll gleichzeitig als Repetitorium der Inneren Medizin dienen. Es wird zudem einen Ordner mit Handouts zu allen Vorträgen dieser Rubrik geben, der Ärzten in Vorbereitung auf die internistische Facharztprüfung als ergänzendes Lernmaterial dienen soll.

Tutorium/ Expertenforum

In einem Tutorium werden aktuelle Themen praxisorientiert behandelt (interaktiv, ein bis zwei Referenten).

Young Investigator Award

Wettbewerb junger Wissenschaftlerinnen / Wissenschaftler um den besten Vortrag.

Festliche Abendveranstaltung

Sonntag, 5. Mai 2019 von 17:00 – 19:30 im Thiersch-Saal, Kurhaus Wiesbaden

16:45Einlass
17:00Begrüßung: Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V.
Prof. Dr. Claus F. Vogelmeier
17:05Grußwort: Oberbürgermeister der Stadt Wiesbaden
Sven Gerich
17:10Grußwort: Präsident der Bundesärztekammer
Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery
17:15Grußwort: Vorsitzender des Berufsverbands Deutscher Internisten (BDI)
Dr. Hans-Friedrich Spies
17:20Grußwort: Präsident Ärzte ohne Grenzen e. V.
Dr. Volker Westerbarkey
17:30Vortrag: Der Beginn einer langen Kongresstradition:
Der erste „Congress für Innere Medizin“ unter seinem Gründungspräsidenten
Theodor Frerichs, die DGIM und die „Bäderstadt“ Wiesbaden.“
Dr. Brigitte Streich, Archivdirektorin, Stadtarchiv Wiesbaden
17:50Musik für zwei Klaviere – Andreas Hering und Lukas Rommelspacher
spielen Astor Piazzolla, „Le Grand Tango“
18:05Verleihung der Ehrenmitgliedschaften
18:15Gedenken der Verstorbenen
18:20Verleihung des Präventionspreises, Verleihung der Leopold-Lichtwitz-Medaille,
Verleihung des Theodor-Frerichs-Preises,
Verleihung des Medienpreises
18:40Vortrag: Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V.
Prof. Dr. Claus F. Vogelmeier
19:00Musik für zwei Klaviere – Andreas Hering und Lukas Rommelspacher
spielen Gustav Holst, „Die Planeten: Jupiter“, Witold Lutoslawski;
„Variationen über ein Thema von Paganini“
19:15Schlussworte / Auslass
Im Anschluss:Empfang der Stadt Wiesbaden im Foyer.
Lukas Rommelspacher
Lukas Rommelspacher
Das „FORUM Junge Internisten“, richtet sich gezielt an junge, im Studium oder in der Weiterbildung befindliche Kolleginnen und Kollegen.

In einem abwechslungsreichen, teilweise interaktiven Programm, werden verschiedene Rollen, die ein medizinischer Experte einnehmen sollte, angesprochen.

Neben alltagsrelevanten medizinischen, stehen unter anderem auch Themen wie Weiterbildungsmöglichkeiten, wissenschaftliches Basiswissen im Klinikalltag, didaktische Möglichkeiten und die Stärkung der eigenen Resilienz auf dem Programm.

Das Programm wurde in enger Zusammenarbeit mit der „Arbeitsgruppe junger Internisten“ erarbeitet.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Kongressteilnahme!

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Komorbidität bei COPD

COPD-Patienten leiden oft unter mehreren Begleiterkrankungen. Welche Auswirkungen eine Lungenerkrankung beispielsweise auf das Herz haben kann, untersucht derzeit das Team um Kongresspräsident Professor Claus Vogelmeier. Die Studieninhalte erläutert Professor Dr. med. Peter Alter aus dem Kongressteam im Video. Auswirkungen auf die verschiedenen Teilbereiche der Inneren Medizin werden auch im Rahmen des 125. Internistenkongresses vom 4. bis 7. Mai 2019 in Wiesbaden Thema sein.

Professor Vogelmeier im Interview. Digitale Medizin – Chancen, Risiken, Perspektiven Erläuterung einzelner Bereiche digitaler Entwicklung

125. Internistenkongress: Rehabilitation in der Inneren Medizin

Neben der medikamentösen Therapie sind Rehabilitationsmaßnahmen entscheidend für den Verlauf bei pneumologischen Erkrankungen wie COPD. Wie sie noch besser in die Versorgung integriert werden können und welche Unterstützung digitale Anwendungen bieten, erläutert Professor Dr. med. Rembert Koczulla. Dieser Themenbereich ist auch ein Schwerpunkt des Internistenkongresses vom 4. bis 7. Mai 2019 in Wiesbaden.

 Samstag 4. Mai 2019

K1 - Basiskurs Internistische Intensivmedizin
Uhrzeit:                                          08:00 – 18:00 Uhr

Max. Teilnehmerzahl:                  40 Personen

Kosten:                                            130 Euro

Kursbeschreibung
Zielgruppe: Assistenzärztinnen und Assistenzärzte am Anfang der Weiterbildung, die im Rahmen der Ausbildungsrotation auf der Intensivstation arbeiten werden.

Zur Anmeldung

K2 - Sonoworkshop 1: Grundlagen der Lebersonographie
Uhrzeit:                                           10:00 – 12:00 Uhr

Max. Teilnehmerzahl:                  24 Personen

Kosten:                                             50 Euro

Kursbeschreibung
In diesem Kurs werden die Grundlagen der Lebersonographie vermittelt und anhand von Fallbeispielen aus der klinischen Praxis ausgeführt. Dabei wird ein systematischer Ablauf zur Untersuchung der Leber vorgestellt und Merkmale zur Unterscheidung der gesunden von der kranken Leber herausgearbeitet. Außerdem werden wir Duplexverfahren zur Darstellung und Flussmessung der Lebergefäße demonstrieren und die Bedeutung dieser Verfahren für den Kliniker darstellen. Diese Kenntnisse können dann im praktischen Teil unter Supervision geübt werden.

Ausgerichtet in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall (DEGUM).

Zur Anmeldung

K3 - Sonoworkshop 2: Niere und ableitende Harnwege
Uhrzeit:                                           12:30 – 14:30 Uhr

Max. Teilnehmerzahl:                  24 Personen

Kosten:                                            50 Euro

Kursbeschreibung
Im ersten Teil des Kurses wird als Einführung der praktische Untersuchungsgang der Nieren, Nierengefäße und ableitenden Harnwege interaktiv erarbeitet. Dabei kommen sowohl konventionell-weitverbreitete als auch innovative Ultraschall-Untersuchungsmethoden zur Sprache, ferner berichten die Referenten über die Indikationen für verschiedene Ultraschallmodalitäten in der täglichen Praxis. Im zweiten Teil unterstreichen Nierensonografie-Fallbeispiele die Rolle der Ultraschalldiagnostik im klinischen Alltag und geben Anregungen für den eigenen Umgang mit der Methode. Im dritten Teil stehen die Referenten dann bei praktischen Übungen am Gerät zu Fragen rund um die Nierensonografie zur Verfügung und geben Tipps und Tricks für die praktische Durchführung.

Ausgerichtet in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall (DEGUM).

K4 - Sonoworkshop 3: Thorax-Sonographie
Uhrzeit:                                           15:00 – 17:00 Uhr

Max. Teilnehmerzahl:                  24 Personen

Kosten:                                            50 Euro

Kursbeschreibung
Seit Jahren ist die Diagnostik des Pleuraergusses die Domäne der Thoraxsonografie. Wir möchten Ihnen zeigen, dass es am Thorax außer dem Pleuraerguss deutlich mehr zu entdecken gibt: Rippenfrakturen, Pneumonien und maligne Veränderungen der Lunge und vieles mehr sind mit dem Ultraschall diagnostizierbar. Seit einem Jahr ist die Thoraxsonografie in die AWMF-Leitlinie Lungenarterienembolie aufgenommen. Große Fortschritte für die Thoraxsonografie kamen auch aus der Notfallsonografie. Hier wurden in den letzten Jahren zahlreiche Arbeiten insbesondere zum Pneumothorax und den B-Linien veröffentlicht. In unserem Thoraxworkshop möchten wir mit Ihnen die Grundlagen der Thoraxsonografie erarbeiten und wichtige pathologische Befunde vorstellen.

Ausgerichtet in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall (DEGUM).

Zur Anmeldung

 Sonntag 5. Mai 2019

K5 - Infektiologie Kompakt Modul 1: Neues zu gastrointestinalen Infektionen
Uhrzeit:                                           08:00 – 09:30 Uhr

Max. Teilnehmerzahl:                  40 Personen

Kosten:                                            50 Euro

Kursbeschreibung

Die Akademie für Infektionsmedizin e.V. bietet ein curriculares Fortbildungskonzept für den Erwerb des Zertifikates »Infektiologe (DGI)« an. Von der Akademie werden erneut auf dem DGIM-Kongress drei Seminare aus der Reihe „InfektiologieKompakt“ angeboten.

Hierbei handelt es sich um Fortbildungen, bei denen die aktive Teilnahme jedes Kursteilnehmers gefordert ist. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Die Module „InfektiologieKompakt“ sind jeweils mit 2 iCME – Punkten in der Kategorie A zertifiziert.

Anhand von Fallbeispielen werden die diagnostischen und therapeutischen Besonderheiten von Patienten mit gastrointestinalen Infektionen erarbeitet.

Interaktiv werden die aktuellen Empfehlungen zu Standardimpfungen und Reiseimpfungen bei Immunsupprimierten Patienten besprochen.

Die Beurteilung der antimikrobiellen Empfindlichkeitsprüfung nach den S – I – R Kriterien rundet das Angebot „InfektiologieKompakt“ ab.

Zur Anmeldung

K6 - InfektiologieKompakt Modul 2: Impfen und Reisen bei Immunsuppression (ISP)
Uhrzeit:                                           10:00 – 11:30 Uhr

Max. Teilnehmerzahl:                  40 Personen

Kosten:                                            50 Euro

Kursbeschreibung

Die Akademie für Infektionsmedizin e.V. bietet ein curriculares Fortbildungskonzept für den Erwerb des Zertifikates »Infektiologe (DGI)« an. Von der Akademie werden erneut auf dem DGIM-Kongress drei Seminare aus der Reihe „InfektiologieKompakt“ angeboten.

Hierbei handelt es sich um Fortbildungen, bei denen die aktive Teilnahme jedes Kursteilnehmers gefordert ist. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Die Module „InfektiologieKompakt“ sind jeweils mit 2 iCME – Punkten in der Kategorie A zertifiziert.

Anhand von Fallbeispielen werden die diagnostischen und therapeutischen Besonderheiten von Patienten mit gastrointestinalen Infektionen erarbeitet.

Interaktiv werden die aktuellen Empfehlungen zu Standardimpfungen und Reiseimpfungen bei Immunsupprimierten Patienten besprochen.

Die Beurteilung der antimikrobiellen Empfindlichkeitsprüfung nach den S – I – R Kriterien rundet das Angebot „InfektiologieKompakt“ ab.

Zur Anmeldung

K7 - Sonoworkshop 4: Gallenblase, Gallenwege, Pankreas
Uhrzeit:                                           10:00 – 12:00 Uhr

Max. Teilnehmerzahl:                  24 Personen

Kosten:                                            50 Euro

Kursbeschreibung
Wir freuen uns darauf, Ihnen im Rahmen des Kongresses der DGIM einen wichtigen Teil der abdominellen Sonografie näher bringen zu dürfen. In kurzen, aber prägnanten Vorträgen und anschließenden praktischen Übungen werden wir Ihnen Tipps und Tricks zur Untersuchung der Gallenblase, der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse näherbringen. Das pankreatikobiliäre System stellt insbesondere für noch unerfahrene Kolleginnen und Kollegen eine Hürde dar, diese möchten wir mit Ihnen gemeinsam überspringen.

Ausgerichtet in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall (DEGUM).

Zur Anmeldung

K8 - InfektiologieKompakt Modul 3: S I R - was sollte der Internist zu Grenzwerten in der antimikrobiellen Empfindlichkeitsprüfung wissen ?
Uhrzeit:                                           12:15 – 13:45 Uhr

Max. Teilnehmerzahl:                  20 Personen

Kosten:                                            50 Euro

Kursbeschreibung

Die Akademie für Infektionsmedizin e.V. bietet ein curriculares Fortbildungskonzept für den Erwerb des Zertifikates »Infektiologe (DGI)« an. Von der Akademie werden erneut auf dem DGIM-Kongress drei Seminare aus der Reihe „InfektiologieKompakt“ angeboten.

Hierbei handelt es sich um Fortbildungen, bei denen die aktive Teilnahme jedes Kursteilnehmers gefordert ist. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Die Module „InfektiologieKompakt“ sind jeweils mit 2 iCME – Punkten in der Kategorie A zertifiziert.

Anhand von Fallbeispielen werden die diagnostischen und therapeutischen Besonderheiten von Patienten mit gastrointestinalen Infektionen erarbeitet.

Interaktiv werden die aktuellen Empfehlungen zu Standardimpfungen und Reiseimpfungen bei Immunsupprimierten Patienten besprochen.

Die Beurteilung der antimikrobiellen Empfindlichkeitsprüfung nach den S – I – R Kriterien rundet das Angebot „InfektiologieKompakt“ ab.

Zur Anmeldung

K9 - Sonoworkshop 5: Darm-Sonographie
Uhrzeit:                                           12:30 – 14:30 Uhr

Max. Teilnehmerzahl:                  24 Personen

Kosten:                                            50 Euro

Kursbeschreibung
Die Darmsonografie ist ein breit verfügbares Diagnostikum und stellt ein festes Standbein in der Diagnostik dar. Nicht nur bei Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, sondern auch bei anderen Erkrankungen des Intestinums kann die Darmsonografie wertvolle Hinweise auf dem Weg zur Diagnose liefern. In diesem Kursmodul werden die Grundlagen der Darmsonografie vorgestellt und anhand von Fallbeispielen ausgeführt. Ausgehend vom Normalbefund werden im Workshop am praktischen Beispiel Schritt für Schritt Pathologika erklärt, die in Summe eine differenzierte sonografische Diagnostik am Darm ermöglichen. Dabei wird ein systemischer Ansatz zur Untersuchung des Magen-Darm-Traktes vermittelt. Im Praxisteil können die Kursteilnehmer in Kleingruppen unter Supervision das theoretisch Erlernte üben.

Ausgerichtet in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall (DEGUM).

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K10 - Typ-2-Diabetes: Was ist überholt? Was bleibt? Was ist neu?
Uhrzeit:                                           14:15 – 16:15 Uhr

Max. Teilnehmerzahl:                  40 Personen

Kosten:                                            65 Euro

Kursbeschreibung
Ausgerichtet für Internisten und Allgemeinärzte.

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K11 - Sonoworkshop 6: Schilddrüse
Uhrzeit:                                           15:00 – 17:00 Uhr

Max. Teilnehmerzahl:                  24 Personen

Kosten:                                            50 Euro

Kursbeschreibung
Die Sonographie ist das entscheidende bildgebende Verfahren zur Erkennung von strukturellen Problemen der Schilddrüse. Wir können diffuse Veränderungen sicher beschreiben und somit einen wichtigen Beitrag in der Diagnostik von Schilddrüsenerkrankungen leisten. Auch in der Differenzierung von fokalen Schilddrüsenveränderungen spielt Ultraschall die entscheidende Rolle, er stellt die Weichen für weitere Diagnostik bzw. kann mit der Ultraschalluntersuchung die Diagnostik beendet werden. Bei der enormen Anzahl von Schilddrüsenknoten in Deutschland spielt die Differenzierung von benignen zu malignen Knoten eine große Rolle. Auch hier ist der Ultraschall das entscheidende bildgebende Verfahren, wobei neuere Techniken wie die Elastographie an Bedeutung gewinnen.

Wir freuen uns, mit Ihnen im Rahmen des DGIM-Kongresses die Geheimnisse der Schilddrüsen-Sonographie zu ergründen.

Ausgerichtet in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall (DEGUM).

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Montag 6. Mai 2019

K12 - Kognitive Störungen - erkennen und behandeln
Uhrzeit:                                           08:00 – 11:00 Uhr

Max. Teilnehmerzahl:                  30 Personen

Kosten:                                            50 Euro

Kursbeschreibung
In dem Workshop werden die drei großen „D“ behandelt. Die Teilnehmer bekommen Informationen zum Thema Demenz, Delir und Depression. Gerade bei älteren Patienten werden diese drei „D“ immer wieder unterschätzt oder gar nicht wahrgenommen. Der Workshop gibt einen Einblick in die Symptomatik und stellt entsprechende Assessment Tools vor. Damit ist der Workshop sowohl für Kliniker als auch Hausärzte interessant.

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K13 - Refresherkurs Internistische Intensivmedizin
Uhrzeit:                                           08:00 – 18:00 Uhr

Max. Teilnehmerzahl:                  40 Personen

Kosten:                                            130 Euro

Kursbeschreibung
Zielgruppe: Erfahrene Intensivmedizinerinnen und Intensivmediziner, Fachärztinnen und Fachärzte, die die Zusatzbezeichnung „Intensivmedizin“ erwerben wollen.

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K14 - Der Gang als Prädiktor von kognitiven Einschränkungen
Uhrzeit:                                           12:15 – 15:15 Uhr

Max. Teilnehmerzahl:                  30 Personen

Kosten:                                            30 Euro

Kursbeschreibung
Für unser Gesundheitssystem werden Mobilitätsstörungen im Alter zu einem wichtigen ökonomischen Problem, da Mobilitätsstörungen im Alter eine existentielle Gefährdung der Selbständigkeit bedeuten. Der Gang wird durch seine Bedeutung häufig schon als das 6. Vitalzeichen in der Medizin bezeichnet.

Für die Mobilität besonders wichtig sind kognitive Fähigkeiten und die Gangfähigkeit mit ihren physischen Parametern. Gesichert gilt mittlerweile die Erkenntnis, dass die Reduzierung der Ganggeschwindigkeit ein sehr früher Indikator von sub-klinischen kognitiven Abbauprozessen sein kann, bis hin zu einem frühen Indikator eines Demenzrisikos. Eine rechtzeitige Identifizierung von sturzgefährdeten älteren Menschen oder ein erhöhtes Demenzrisiko wird immer wichtiger und damit bekommt der Gang eine

höhere Bedeutung.

Ziel des Workshops ist die Bedeutung des Gangs beim älteren Menschen

herauszuarbeiten und Zusammenhänge mit der Kognition in dieser Population darzustellen. Außerdem zeigt der WS auf, wie der Gang als ein wichtiger Indikator beim Screening von älteren Menschen benutzt werden kann.

Zur Anmeldung

K15 - Echokardiographie bei relevanten Vitien und Endokarditis
Uhrzeit:                                           16:15 – 18:15 Uhr

Max. Teilnehmerzahl:                  30 Personen

Kosten:                                            90 Euro

Kursbeschreibung
Echokardiographische Vorkenntnisse sollten vorhanden sein.

Zur Anmeldung

K16 - Komplexe EKG - Befunde
Uhrzeit:                                           16:15 – 19:15 Uhr

Max. Teilnehmerzahl:                  25 Personen

Kosten:                                            60 Euro

Kursbeschreibung
12-Kanal EKG in Diagnose und Differentialdiagnose internistischer Erkrankungen: z.B. Kardiomyopathien, Ischämie, Elektrolytstörungen, Lungenembolie, etc. Rhythmologie: Bradykarde Rhythmusstörungen, supraventrikuläre Tachykardien mit Demonstration von einzelnen Holter- oder invasiven EPU-Befunden. Im Rahmen einer lockeren Systematik werden EKG-Fallbeispiele von unterschiedlichen Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems aktiv unter Beteiligung der Kursteilnehmer diskutiert.

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Dienstag 7. Mai 2019

K17 - Beatmungsmedizin: Von den Grundlagen der Beatmung bis zum Weaning
Uhrzeit:                                           08:00 – 09:30 Uhr

Max. Teilnehmerzahl:                  30 Personen

Kosten:                                            30 Euro

Kursbeschreibung:
Zielgruppe: Ärzte ohne Vorkenntnisse

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K18 - Prüfungssimulation Facharzt Innere Medizin
Uhrzeit:                                           10:00 – 11:30 Uhr

Max. Teilnehmerzahl:                  20 Personen

Kosten:                                            25 Euro

Kursbeschreibung
Die Facharztprüfung steht an: Ängste und Sorgen, die man schon für endgültig überwundene Gefühle vergangener Studiumstage angesehen hatte, steigen urplötzlich wieder auf… So geht es nicht wenigen, die nach vielen Jahren klinischer Tätigkeit auf einmal wieder auf den Prüflingsstuhl und einer unbekannten Prüfungskommission Rede und Antwort stehen müssen. Es hilft sehr, wenn man sich vorab schon mal ein Bild davon machen kann, wie diese Situation vermutlich ablaufen wird und zu erfahren worauf es den Prüfern besonders ankommt. Was sind do’s and dont’s. Zusammen mit einem erfahrenen Facharztprüfer simulieren wir die Prüfungssituation und besprechen, wie man sich erfolgreich präsentiert.

Zur Anmeldung

K19 - Spiroergometrie
Uhrzeit:                                           12:15 – 15:15 Uhr

Max. Teilnehmerzahl:                  30 Personen

Kosten:                                            90 Euro

Kursbeschreibung
Die technischen und physiologischen Grundlagen der Spiroergometrie werden erklärt, und einer der Kursteilnehmer wird spiroergometrisch untersucht. Anhand dieses Beispiels werden die physiologisch erwarteten Messwerte in der Gruppe diskutiert. Anschließend findet eine Diskussion von Fallbeispielen bei Erkrankungen des kardiopulmonalen Systems statt. Ziel des Kurses ist das Erlernen der korrekten Durchführung und Interpretation der Spiroergometrie.Der Raum wird mit folgender Technik ausgestattet.

 

Zur Anmeldung

K20 - Bronchoskopiekurs für Einsteiger
Uhrzeit:                                           08:00 – 12:00 Uhr

Max. Teilnehmerzahl:                  20 Personen

Kosten:                                            30 Euro

Kursbeschreibung
Zielgruppe: junge Ärztinnen und Ärzte, die Grundlagen der Bronchoskopie erlernen möchten; intensivmedizinisch tätige Ärztinnen und Ärzte; Endoskopiefachpflegepersonal; keine Vorkenntnisse erforderlich

Kursablauf:
1. theoretischer Teil mit Vermittlung von Grundlagenwissen (2 h)
2. praktischer Teil mit „hands on“-Training am Endoskopie-Dummy und Simulator (2 h)
 
Durch die Entwicklung der flexiblen Endoskope ist die direkte Untersuchung der Atemwege in der Diagnostik und Therapie von internistisch und intensivmedizinisch erkrankten Patienten nicht mehr wegzudenken. Die selbständige Anwendung dieser Methode erfordert spezielle Kenntnisse des Untersuchers über die Indikation, Vor- und Nachsorge, Überwachung, Durchführung und Befunderhebung. Der Kurs richtet sich speziell an die Bedürfnisse von Bronchoskopie-Einsteigern, die in ihrer klinischen Ausbildung, ggf. auch vor der Intensivstation stehen oder bereits dort tätig sind. Es werden technische und anatomische Grundlagen, sowie Einsatzgebiete in der Intensivmedizin und typische Befunde vermittelt, bevor Untersuchungstechniken am Dummy oder Simulator in Kleingruppen geübt werden.
 

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GET TOGETHER

Samstag, 4. Mai 2019, ab 19:30 Uhr, Kurhaus Wiesbaden

Die Freude über die Rückkehr des 125. Kongresses der DGIM nach Wiesbaden gibt auch das naheliegende Motto für das alljährliche Get Together vor: WELCOME BACK!

Die Atmosphäre in Thiersch-Saal und Wintergarten wirkt vertraut. Längst vermisste Klassiker, wie zum Beispiel Kufflers legendäre Fleischpflanzerl mit Kartoffelsalat laden zum Schwelgen in Erinnerungen und zum neu Entdecken ein.

Folgen Sie Ihrem musikalischen Instinkt und pendeln Sie zwischen höchst unterschiedlichen Genres. Stilsicher vorgetragene Jazz-Standards neben rockigen Gitarrenriffs, die besten tanzbaren Tracks aus Dance, House und Hip Hop Tür an Tür mit einer kosmopolitischen Mischung aus Samba und Afrobeat verbreiten gechillt-lässiges Frühsommer-Feeling.

So wird der Abend zur lebendigen und interaktiven Entdeckungstour und zur besten Gelegenheit, sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen.

45,– € pro Person / inklusive Speisen und Getränke

Theateraufführung  „Der eingebildete Kranke“

Montag, 6. Mai 2019, ab 19:30 Uhr, Staatstheater Wiesbaden

Wer kennt sie nicht, diese Leute, deren einziges Gesprächsthema ihre Krankheiten sind, deren soziale Kontakte sich nahezu ausschließlich auf Ärzte und Apotheker beschränken und die dabei quicklebendig und kerngesund durchs Viertel marschieren? Den Prototypen dieser Hypochonder hat Molière vor dreieinhalb Jahrhunderten in seiner Komödie »Der eingebildete Kranke« geschaffen: Argan heißt er, und er vergöttert die Ärzte, die ihn jedoch als reine Melkkuh betrachten und ihm weniger hilfreiche als vielmehr teure Behandlungen verschreiben. Daher ist Argan regelrecht euphorisiert, als er die Gelegenheit wittert, einen Arzt in die eigene Familie zu holen. Hierfür allerdings müsste seine Tochter diesen noch heiraten – Angélique aber denkt gar nicht daran, das zu tun. Um Argan zur Einsicht zu bringen, bedarf es offenbar einer Schocktherapie. »Der eingebildete Kranke«
ist Molières letztes Stück – und es entbehrt nicht der Tragik, dass der Autor, der auch sein eigener Hauptrollenspieler war, in der vierten Aufführung des Stücks einen Schwächeanfall erlitt und unmittelbar danach noch im Kostüm verstarb.

Das Theaterstück wird im kleinen Haus des Staatstheaters Wiesbaden aufgeführt.
Die Erlöse des Kartenverkaufs gehen der Deutschen Stiftung für Innere Medizin
https://www.dgim.de/ueber-uns/deutsche-stiftung-innere-medizin/ zu Gute.

15,– € pro Person

Science Slam

Montag, 6. Mai 2019, ab 20:00 Uhr, RheinMain CongressCenter / Saal 1

Wissenschaft wird Popkultur…

Beim Internistenkongress wird 2019 erstmals ein Science Slam mit Vorträgen aus dem Bereich Medizin und Life Sciences stattfinden.

Auf der Bühne präsentieren sich erfahrene Slamer, wie Johannes Hinrich von Borstel ebenso wie inspirierte Newcomer, die in kurzen populärwissenschaftlichen Vorträgen ihre Forschungsprojekte erklären – unterhaltsam, amüsant, authentisch und kreativ. Anschließend entscheidet das Publikum, bei welchem Slamer der Funke überspringt und wer am Ende gewinnt.

Wissenschaftskommunikation interaktiv – wir freuen uns, wenn Sie dabei sind.

Der Eintritt ist frei, es bedarf keiner Anmeldung.

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